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Zunächst einmal: Was ist die Zelazeitung? 

Die Zelazeitung ist ein Stück Erinnerung welches während des Zeltlagers mit Hilfe der Kinder angefangen und im Rahmen der Nachbereitung durch die Leiter jedes Jahr fertig gestellt wird. Sie ist neben Film und Foto das dritte Element mit dem wir versuchen festzuhalten was dieses Jahr oder das Zela im allgemeinen auszeichnet. Und jeder Teilnehmer erhält ein eigenes Exemplar beim Nachtreffen!

Was wäre wohl besser geeignet "Zela", und die Menschen die Teilnehmen oder es ermöglichen, zu beschreiben als die unzähligen Texte die Kinder und Leiter in all den Jahren und Jahrzehnten dafür geschrieben haben. An dieser Stelle wollen wir euch einige ausgewählte Texte und Beiträge zum Lesen bereit stellen. Viel Spaß!

Zelazeitung 2016

Anbei erhaltet ihr die Möglichkeit die erste online veröffentlichte Zela-Zeitung zu lesen.

Dazu müsst ihr einfach auf das untenstehende Bild klicken und es kann losgehen :-)

In den Vollbildmodus gelangt man durch den Button in der unteren rechten Ecke.

 

Viel Spaß beim Lesen,

Eure Redaktion

Nutella-Kuchen-Rezept (2013)

250g Butter

250g Zucker

5 Eier

1 Prise Salz

1 Pck. Backpulver

500g Mehl

250ml Milch

200g Nutella

etwas Puderzucker

 

Butter und Zucker schaumig rühren. Nach und nach Eier dazugeben, dann Salz hinzufügen. Das mit Backpulver gesiebte Mehl und Milch abwechselnd unterrühren. Teigmasse in 2 Hälften teilen, unter die eine Hälfte das Nutella rühren. Eine Gugelhupf-Form oder Springform fetten und mit Mehl ausstreuen. Hellen Teig einfüllen, dunklen Teig darüber geben und mit einer Gabel beide Teige grob vermischen. Im vorgeheizten Backofen bei 175°C (mittlere Schiene) ca. 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen. Kuchen etwas abkühlen lassen, auf eine Kuchenplatte stürzen und kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

 

Ein Tag aus Sicht der Lalei (2011)

7.00 Uhr: Zwei Mitglieder der Lalei schälen sich aus ihren Schlafsäcken. Schnell geht es in die Küche, den Kaffee in der 8 Liter Maschine "Regina" aufsetzen. Anschließend weiter unter die Dusche und anziehen.

7.20 Uhr: Das Wecken der anderen Leiter beginnt. Leise öffnen wir die Zelttüren und rütteln die Leiter mehr oder weniger liebevoll wach, bis sie die Augen länger als 1 Sekunde öffnen. Die zweite Weckrunde scheucht schließlich auch die letzten Schlafmützen von der Isomatte.

7.38 Uhr: Zurück in den Waschraum, die letzten Handgriffe wollen erledigt werden. Anschließend helfen wir, den Kaffee in die Kannen umzufüllen, den Kakao, Tee und Cappuccino an den Start zu bringen und dafür heißes Wasser zu kochen.

8.00 Uhr: Beginn der Leitermorgenrunde. Blitzlicht über den vergangenen Tag, Planung des kommenden Tages. Was wollen wir heute wann machen? Wie gehen die ausgedachten Spiele? Wer macht welchen Posten?

9.00 Uhr: Mit Gitarre und Gesang werden die Kinder geweckt.

9.10 Uhr: Nun ist etwas Zeit, die entweder für weitere Absprachen mit der Küche (wann kann es Mittag- und Abendessen geben?) genutzt wird oder zum zweiten Teil der Leitermorgenrunde, falls noch weitere wichtige Dinge besprochen werden müssen.

9.30 Uhr: Morgenrunde am Kreuz und Frühstück.

10.15 Uhr: Kloputz und Küchenabwasch geben die verbleibende Zeit vor - meist ist noch irgendwas zu besprechen.

11.00 Uhr: Wir trommeln die Leiter zusammen, damit das Spiel starten kann - sind alle Leiter (wenn nötig) umgezogen? Ist der Küchenabwasch / Kloputzt fertig? Klingeln zum Spiel!

13.00 Uhr: Die erste Tageseinheit ist vorbei, die Küche fast fertig mit dem Essen, steht der Bänkekreis? Müssen wir wegen Sonne oder Regen ins Gemeinschaftszelt umziehen? Öffnet die Bank oder Post? Wer verteilt die Fundkiste?

13.30 Uhr: Die Küche ist fertig - Klingeln - Mittagessen.

14.15 Uhr: Die meisten sind fertig mit dem Essen, die Waschwannen sind in der Arbeit - Ansagen für den Tag: viel trinken, Sonnencreme, Fundkistenmenschen bedeuten anzufangen; wo ist Bolle zum Absingen?

14.30 Uhr: Nach dem Essen ist Mittagspause, bis der Küchenabwasch fertig ist.

15.30 Uhr: Wir sehen zu, dass das nächste Spiel beginnt! Hat jeder alles? Klingeln.

17.30 Uhr: Spielende und Start der Zeltzeit. Lalei-Zeltzeit: Einkäufe des Tages abrechnen und die kommenden Tage kalkulieren. Stimmt die Kasse?

18.30 Uhr: Wo sind die Holzsammler? (Diese Zeltzeitt´dauert meist am längsten!) Ist die Küche bereit fürs Abendessen? Klingeln zum Essen!

19.15 Uhr: Das Essen beenden lassen (Gibt es Ansagen? Wo ist Bolle zum Absingen?)

19.30 Uhr: Zelte Regen- und Windsicher machen (lassen) für die Nacht, sich selbst mit langen Hosen und festen Schuhen bekleiden.

21.00 Uhr: Klingeln zur Abendrunde und beginnen.

22.30 Uhr: Ende der Abendrunde und Schlafzeit für die Kinder.

23.00 Uhr: Lalei-Runde: Reflektion des Tages / Information der restlichen Laleis über Anliegen von Kindern und Leitern, sofern es bis jetzt Zeit hatte / Was ist uns aufgefallen, müssen wir auf jemanden speziell achten oder entlasten? / Vorplanung der noch ausstehenden Aktionen, wann ist was sinnvoll und möglich?

23.45 Uhr: Ende der Lalei-Runde: Wir lassen mit dem Team den Abend ausklingen.

Zwischendurch spielen wir mit den Kindern, kümmern uns um Anliegen der Leiter, telefonieren mit Eltern, halten Augen und Ohren offen für die Stimmung im Team sowie zwischen den Kindern, sprechen Machtwörter, bestellen Busse für Ausflüge, erkunden die Ausflugsziele, koordinieren Besucher, räumen das Materialzelt mit auf, entlasten die Leiter, beantworten Fragen (Wo ist...? Wer macht...? Wann ist...? Können wir nicht...?)

Dr. Zela Team (2011)

Anonymes Zela Kind, 9: Dieses Jahr bin ich das erste Mal mit ins Zela gefahren. Es war eine super Zeit. Nur die Leiter haben sich immer so komisch benommen. Deshalb meine Frage an euch: Warum sind alle Leiter verrückt?

>> Liebes Zela Kind, zunächst einmal möchte ich mich für deine interessante Frage bedanken. Nach langer und intensiver Recherche hat unsere Redaktion eine Antwort auf diese Frage gefunden. Vor sehr langer Zeit lebte ein wahnsinnig verrückter Professor in der Nähe einer großen Stadt. In der uns nicht ganz so unbekannten Stadt lebten viele Kinder, die alle sehr traurig waren. Der Professor nun wollte gegen diese Traurigkeit etwas tun. Nach langem hin- und her überlegen  fand er die Lösung. Er würde alle Kinder in ein Zeltlager mitnehmen. Aber da tat sich das nächste Problem auf: Wie sollte er die Kinder für die 10 Tage im Sommer beschäftigen? So lag er nächtelang wach und wurde darüber noch verrückter. Plötzlich kam ihm die Idee, eine Maschine zu erfinden, die nur fröhliche und gut gelaunte Menschen herstellt. Diese Fröhlichkeit wäre dann so ansteckend, dass die Kinder wiederum viel Lachen und fröhlich werden. Dies klappte auch alles, durch Zufall gelangte jedoch auch ein Teil der DNA des Professors in die Maschine. Diesen vermeintlichen Fehler bemerkte er erst im Zela. Er stellte jedoch fest, dass dieses gar nicht so schlimm ist und diese kleine Verrücktheit die Atmosphäre des Lagers ausmachte. So veranstaltete er Jahr für Jahr das Zeltlager und irgendwie übertrug sich das Verrücktsein auf die Kinder, die dann wiederum später selber Leiter wurden. Und so ist es passiert, dass die Leiter im Zela alle ein wenig verrückt sind.

Dein Dr. Zela Team

 

Anonymes Zela Kind, 13: Ich fahre schon so viele Jahre mit ins Zela. In all den Jahren musste ich feststellen, dass Leiter so gut wie nie schlechte Laune haben. Meine Frage an euch lautet nun also: Wie schaffen es die Leiter 10 Tage immer so gut gelaunt zu sein?

>> Liebes Zela Kind, danke für deine wundervolle Frage. Ja warum sind Leiter denn nun 10 Tage lang gut drauf? Die Antwort ist ganz einfach.. Jeder Leiter besitzt einen Gute-Laune-Akku. Die Leiter laufen auf Solarstrom. Umso mehr Sonne sie tanken, desto mehr lachen sie. Sicher stellst du dir nun die Frage, was Leiter denn tun, wenn die Sonne mal nicht scheint. Nun, dann gibt es mehrere Möglichkeiten: Manche Leiter müssen einfach kräftig gekitzelt werden. Andere dagegen müssen Lieder wie "Flie Flei Flo" anstimmen oder ein "Let me see your funky chicken". Die gute Laune der Leiter wird schnell wieder aufgetankt, umso mehr Kinder dabei mitmachen. Deswegen sollten alle Zela-Kinder immer so laut es geht mitsingen. Im schlimmsten Fall, also sollte der Akku leer sein, kann es dazu kommen, dass Leiter sich wild verkleiden und schreiend durch den Wald hinter euch herlaufen, bis sich der Gute-Laune-Akku wieder vollständig aufgeladen hat. Im schlimmsten Fall hilft dann auch immer noch eine große Portion Kaffe ;-)

Dein Dr. Zela Team

Nachtwache der 9 WC-Enten... klein aber fein (2002)

Nach der laut gesungenen Abendrunde begann eine scheinbar harmlose Nacht,die sich aber als so kurios und spannend wie nie entpuppen sollte. Zunächst einmal hatten wir um Mitternacht einen Geburtstag zu feiern, welcher mit einer großen Geschenkbox von den Eltern und einem Schoko-Geburtstagskuchen von der lieben Küchenfee zelebriert wurde. Wir waren dementsprechend guter Dinge. Allerdings wurde der Stockbrotteig rasch aufgebraucht, womit unsere Hauptbeschäftigung keine mehr war.

Mit der Zeit gewann die Langeweile die Oberhand und verbündete sich mit der Müdigkeit- Gegen 2:30Uhr hatten neben den beiden Leitern nur noch zwei Kinder den Kampf gegen den Schlaf überstanden. Wir vier beschlossen, eine Kontrollrunde über den Platz zu drehen, um nicht untätig herumzusitzen. Dabei machte unser Leiter uns auf eine Sternschnuppe aufmerksam. Bei genauerem Hinleuchten stellten wir fest, dass dieses Himmelsobjekt von drei Luftballons in die Höhe gezogen wurde. Die Verwirrung war groß. Was ist denn dies für eine Sternschnuppe, die nicht alleine fliegen kann?! Wir spekulierten wild darüber, was drei Luftballons mit einer Lichtquelle im Gepäck in oberen Gefilden wohl zu suchen hatte.

Plötzlich tauchte 50 Meter südlich vom Zeltplatz ein blaues Licht auf. Von der Feuerstelle aus war es deutlich zu erkennen. Wir waren uns einig, dass es sich um ein Ablenkungsmanöver handeln konnte: Wir sollten uns vom Wimpel entfernen, aber nicht mit uns!! Es galt wohl überlegt zu handeln. So legten wir uns auf die Lauer und taten so, als ob wir schlafen würden. Es musste sich um mindestens zwei Wimpeldiebe handeln, das war klar.

Viel Überlegungszeit ließen uns die Angreifer nicht, denn schon bald erklang vom blauen Licht eine grausige Musik und wurde immer lauter. Es war der Soundtrack vom Film "Spiel mir das Lied vom Tod", das uns aufhorchen ließ. Nun konnten wir nicht mehr so tun, als hätten wir nichts gehört und würden friedlich weiterschlafen. So ein Mist!

Wir waren gezwungen eine Reaktion zu zeigen. Also erforschten zwei von uns den Ursprung der Musik, während die anderen liegend am Feuer blieben, ohne den Wimpel aus den Augen zu verlieren. Die zwei kamen schnell zurück und erbeuteten mühelos einen Kassettenrecorder und die blaue Lichtquelle, ein Knicklicht von Globetrotter, welches an einer gruseligen Puppe angebracht war.

In der Zwischenzeit war am Feuer schon einiges los. Noch während die Musik lief, tauchte plötzlich eine Gestalt am Wimpel auf. Aber die Rettung nahte, denn einer der Leiter sprintete los. Der Dieb rannte vom Platz herunter und quer über das anliegende Maisfeld. Unser Leiter hinterher. Vor dem Feld brach er glücklicherweise die Verfolgung ab und kehrte schnell zurück, denn es war geschickter am Wimpel zu bleiben. Tatsächlich hatte ein weiterer Schurke schon zwei Seile des Wimpels gekappt, bevor auch dieser das Weite suchen musste.

Unser kostbarer Wimpel hing nur noch an zwei seilen, aber wir waren entschlossen, diesen bis zum bitteren Ende zu verteidigen. Es war klar, dass es kein Zuckerschlecken werden würde, denn wir hatten es mit mehreren gewieften und gut ausgerüsteten Angreifern zu tun.

Kurz darauf machte zwei von uns wieder einen Rundgang. Dabei beobachteten sie, wie eine Diebin am Rande des Gemeinschaftszeltes ein Licht platzierte. Sie liefen los und trieben sie direkt in die Arme von unserem anderen Leiter.

Bei der Diebin handelte es sich um Katja, die vor einigen Jahren in der Lagerleitung des Zelas tätig war. Im anschließenden Kreuzverhör konnten wir herauskriegen, dass Botschaften auf und um den Platz verteilt waren. Wir machten uns sofort auf die Suche. Wir fanden mindestens zehn Hinweise, die von den "7 Kriegern des NIE" erzählten. Zum Beispiel: "Die 7 Krieger des NIE geben NIE auf".

Während der Suchaktion hörten wir ein Geräusch aus der Nähe des Materialzeltes. Dahinter bemerkte uns der Angreifer und nahm seine Beine in die Hand. Einer von uns verfolgte ihn unauffällig und versteckte sich hinter Zelt 2, Katjas Komplize wähnte sich nun in Sicherheit. Da war es für ihn ein Kinderspiel den Dieb einzufangen. Doch die Überraschung war groß. Es handelte sich um Elisabeth, ebenfalls eine langjährige Lagerleiterin.

 

Wir danken ihnen für das herrliche Geschenk, dass sie unserem Geburtstagskind beschert haben!

Du bist Zela-Geschädigt, wenn... (2002)

...Du im Restaurant als erster Essen bekommst und dann die Abwaschwannen rausstellst

...Du Dich nachts im Schlafsack auf den Balkon legst.

...Du nachts mit der Taschenlampe auf Deine Poster leuchtest, um zu schauen, ob sie noch da sind.

...Du morgens unter dem Rasensprenger duschst.

...Du dir alle zehn Tage aufs neue den kopf darüber zerbrichst, wie Du Dein Zimmer nennst.

...Du morgens jedem Menschen erzählst, wie es Dir geht.

...Du in der S-Bahn "Flee, Fly, Flo" anstimmst.

...Du abends zu deinen Freunden gehst und Liederbuch, Taschenlampe und Button mitbringst.

...Du täglich zweimal Klo putzt.

...Du etwas verlierst und dann erstmal in der Fundkiste nachgucken willst.

...Du jedem den Du kennenlernst einen Button schenkst.

...Du im Garten Holzhacken gehst.

...Der Filialleiter bei Aldi Dir eine Extra-Kasse öffnet und Du meinst, ein 250 €-Einkauf sei normal.

 

 

Was ist eigentlich Zeltlager (2002)

Ein Freund schleppte mich 1986 zum ersten Mal mit ins Zeltlager und seitdem bin ich noch nicht davon abgekommen. Nach den Jahren als Teilnehmer kamen noch mehr Jahre als Leiter „mit oder ohne Zelt“, zwei Jahre als Besucher auf Grund des Studiums und nun als Zeltlagerleitung. Die Veränderung des Sichtfeldes spiegelt sich auch in der Urlaubsform wider: früher noch Sommerferien, dann Sonderurlaub und nun „normaler“ Jahresurlaub. Der letzte Punkt verursacht bei manchen Freunden oder Kollegen  ungläubiges Kopfschütteln, den wenigen Urlaub für solche ehrenamtlichen Aktivitäten zu opfern - doch es lohnt sich. 

 Aber was ist eigentlich Zeltlager? Nackte Zahlen wie 116 Teilnehmer, 79 Kinder, 10 Nächte, 20 Zelte (davon 11 mit Kindern belegt), 250 km von Pinneberg entfernt, 34 Bänke, 10 Tische oder 3 Mahlzeiten am Tage geben genauso wenig Auskunft wie die Begriffe „Lalei“, „LoZ“, „Düschli“ oder „Zeltzeit“. Wenn man Teilnehmer fragt, was eigentlich Zeltlager ist, bekommt man keine sofortige Antwort. Nach einigem Überlegen werden dann Begriffe wie „tolle Sache", „Gemeinschaft“, „Spaß“, „Lebensgefühl“, „Spiele“, „Natur“  und ähnliches genannt. 

Zeltlager kann man nicht in Worte fassen, denn es ist einfach eine eigene Jahreszeit (die sechste?) in der eigene Regeln gelten. Die Gemeinschaft steht im Vordergrund und hierzu trägt jeder seinen Teil bei, aus dem Zeltlager etwas ganz besonderes zu machen. Dank der großartigen Gemeinschaft ist keiner auf sich alleine gestellt, denn viele Aktionen lassen sich alleine nicht umsetzen. 

Ein Besuch des Zeltlagers 1991, der auch am Zela hängen geblieben ist, beschrieb dieses Zela-Gefühl wie folgt: „Irgendetwas schien alle, die Leiter wie Kinder, miteinander zu verbinden, eine gespannte Erwartung auf gemeinsames Erleben, auf eine Zeit, in der man sich sehr intensiv mit den übrigen beschäftigen wird.“ 

Das Zeltlager hat sich in den letzten Jahren Schritt für Schritt ein wenig verändert, doch Traditionen wie Essen ohne Tische oder das tägliche Singen am Lagerfeuer sind geblieben. Aber auch die Teilnehmer haben sich verändert und es ist spannend zu erleben, wie ehemalige Kinder zu verantwortungsbewussten Leitern herangewachsen sind. Ich bin neugierig, was die nächsten Zeltlager an Erfahrungen bringen werden, und hoffe, an diesen noch ein wenig mitwirken zu können. 

Vielen Dank an alle Beteiligten, die so ein Zeltlager möglich machen: dien Eltern, dass sie dem Zeltlager so viel Vertrauen entgegen bringen und ihre Kinder mitschicken, den Hauptamtlichen und den vielen ehrenamtlichen Helfern (von den Regalerbauern bis zu den Kuchenproduzenten) für ihre Unterstützung. Ein besonderes Dankeschön geht auch an die Leiter, die viel Freizeit (zwei komplette Wochenenden und etliche Stunden in Kleingruppen für die Vorbereitung des Zeltlagers) investiert haben und natürlich auch an die Kinder, die so viel Begeisterung mitbringen, dass man weiß, alle Mühe hat sich gelohnt. 

Zusammenfassend kann man nur sagen:

Zeltlager kann man nicht beschreiben – man muss es erleben!

PS: Was einem nach dem Leben vom Zeltlager fehlt, kann man gut an der Liste „Du bist Zela-geschädigt, wenn...“ ablesen, die von den Leitern direkt nach dem Zeltlager erstellt wurde.