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Liebe Eltern,

entsprechend den Vorschriften des „Gesetzes über den Nachweis besonderer Eignungsvoraussetzungen im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Schutzbefohlenen im ErzbistumHamburg“ haben alle unsere Gruppenleiter im Rahmen unseres Vorbereitungswochenendes vom 23.-25. Mai 2014 an einer Präventionsschulung teilgenommen. Diese Schulung, die der Prävention von sexuellem Missbrauch an den oben genannten Personengruppen dient, wurde von Roland Karner, Referent für Prävention sexualisierter Gewalt im Erzbistum Hamburg, durchgeführt.

Das Ziel der Präventionsschulung ist es, Jugendgruppenleiter für Themen wie Kindesvernachlässigung, körperliche und geistige Misshandlungen sowie sexualisierte Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen zu sensibilisieren. Für uns als Gruppenleiter im Zela bedeutet dies, dass wir bei den Gruppenkindern Anzeichen für entsprechende Fälle erkennen sollen, uns über Täterstrategien bewusst sind und uns im Falle eines Verdachts an die richtigen Stellen wenden können. Gewaltprävention zielt also nicht darauf ab, den Kontakt zwischen Gruppenleitern und Kindern in irgendeiner Art zu beschränken. Es geht vielmehr darum, bei uns Gruppenleitern ein Bewusstsein für diese Thematik zu schaffen und mittels transparenter Strukturen ein Hilfe- und Vertrauensnetz aufzubauen.

Die wichtigsten Erkenntnisse, die wir für das Zela aus dieser Schulung mitnehmen, haben wir als Verhaltensregeln in unseren Grundkonsens mit aufgenommen:

  • Wir respektieren die Persönlichkeit und Würde unserer Mitmenschen. Wertschätzung und Vertrauen prägen unsere Arbeit.
  • Wir schützen die uns anvertrauten Kinder.
  • Wir gehen achtsam mit Nähe und Distanz um. Grenzen werden respektiert.
  • Wir beziehen Stellung gegen diskriminierendes, gewalttätiges und sexistisches Verhalten.
  • Wir gehen als Vorbilder voran und unser Handeln ist nachvollziehbar.
  • Wir achten kritisch auf Anzeichen von Kindeswohlgefährdung und wissen, wo wir Hilfe bekommen.
  • Wir setzen uns mit dem Thema Kinderschutz auseinander. Durch die Präventionsverordnung im Bistum ziehen wir alle an einem gemeinsamen Strang.